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Der Österreichische Bibliothekenverbund ist der größte nationale Verbund universitärer, wissenschaftlicher und administrativer Bibliotheken des Landes. Über 80 Bibliotheken von 65 Trägerinstitutionen nehmen aktiv durch Online-Katalogisierung an diesem Verbund teil, darunter die Österreichische Nationalbibliothek sowie alle bundesstaatlichen Universitätsbibliotheken; von weiteren 310 Einrichtungen werden die Zeitschriftenbestände sowie Buchbestände aus einem früheren Gesamtkatalog nachgewiesen. Der Verbund ist offen für die Teilnahme weiterer Einrichtungen.
Die Aufnahme des Online-Betriebes erfolgte 1988; seit Anfang 1999 wird verbundweit das integrierte Bibliothekssystem Aleph 500 eingesetzt. Unter diesem System und seit dem Jahr 2004 auch unter seinem Schwestersystem Alephino werden sowohl die lokalen Online-Kataloge der einzelnen Verbundbibliotheken als auch der Österreichische Verbundkatalog, der von der Verbundzentrale betriebene Gesamtkatalog, frei zugänglich angeboten. Zusätzlich ist seit April 2010 (zunächst in einer Vorab-Version, ab März 2011 dann in der endgültigen Fassung) die Suchmaschine des Österreichischen Bibliothekenverbundes online, die allmählich den alten Verbundkatalog ablösen wird.
Schwerpunktmäßig umfasst der Katalog Literatur ab dem Erscheinungsjahr 1980. Von den meisten Verbundteilnehmern wurde und wird auch ältere Literatur durch Nachbearbeitung einzelner Titel oder im Rahmen größerer Retrokatalogisierungsprojekte erfasst. Zunehmend werden im OPAC auch elektronische Dokumente wie Abstracts oder Inhaltsverzeichnisse nachgewiesen.
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