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Interview mit Bundesminister Karlheinz Töchterle

Bundesminister Töchterle zur Lage des wissenschaftlichen Bibliothekswesens in Österreich

Eine Novität im wissenschaftlichen Bibliothekswesen Österreichs findet sich in der neuesten Ausgabe der Mitteilungen der Vereinigung österreichischer Bibliothekarinnen und Bibliothekare (VÖB). Für die aktuelle Schwerpunktausgabe „Bibliotheks- und Informationspolitik in Österreich“ ist es erstmals in der Geschichte der Zeitschrift gelungen, den amtierenden Wissenschaftsminister für einen Gedankenaustausch mit der VÖB zu gewinnen. Bundesminister Univ.-Prof. Dr. Karlheinz Töchterle lud zum ausführlichen Interview und zeigte sich dabei, seinem beruflichen Werdegang als Klassischer Philologe entsprechend, sehr gut informiert über Geschichte und Gegenwart des wissenschaftlichen Bibliothekswesens. Erstaunlich genau wusste er auch über die zukünftigen Herausforderungen für wissenschaftliche Bibliotheken Bescheid, die, „wenn man die Geschichte aller Wissenschaften und des Wissens überhaupt“ betrachte, ja „immer ein zentraler Ort“ gewesen seien.

Vielfältig waren die Themen des Gesprächs: mögliche Aufgaben für Hochschulbibliotheken im österreichischen Hochschulplan, Open Access und nationale Repositorien, die Zukunft des Österreichischen Bibliothekenverbundes (OBV) sowie durchaus philosophische, aber auch persönlich gefärbte Gedanken des Ministers zu jenem Kulturbruch, von dem wir uns durch den Umstieg auf elektronische Medien allerorts umgeben finden.

Nachzulesen ist das gesamte Interview in den VÖB-Mitteilungen 65 (2012) 3-4 (derzeit noch in Fertigstellung) bzw. - mit Genehmigung der VÖB-Mitteilungen - als Vorab-Version auf der Homepage der OBVSG:

http://www.obvsg.at/wir-ueber-uns/newsletter/interview-bundesminister-toechterle

(v.l.n.r.) Mag. Bruno Bauer, Leiter UB MedUni Wien, Vorsitzender unifo; BM Univ.-Prof. Dr. Karlheinz Töchterle; Mag. Peter Klien, Pressesprecher OBVSG

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