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Kooperation E-Medien Österreich unterzeichnet Dreijahresvertrag mit Elsevier

Der Rahmenvertrag bietet der österreichischen Universitäts- und Forschungsgemeinschaft Zugriff auf ScienceDirect und Cell Press

Amsterdam, 28. Juni 2010 – Elsevier, der weltweit führende Verlag für wissenschaftliche, technische und medizinische Informationsprodukte, gibt die Unterzeichnung eines dreijährigen Lizenzvertrags mit der Kooperation E-Medien Österreich (KEMÖ) bekannt. Die Kooperation E-Medien Österreich ist das nationale Konsortium universitärer, wissenschaftlicher und öffentlicher Bibliotheken des Landes. Der neue Rahmenvertrag ermöglicht österreichischen Studenten, Institutsmitarbeitern, Forschern und Entwicklern in sechs Bundesländern den Zugriff auf mehr als 2.500 Zeitschriften und mehr als 9,5
Millionen Volltext-Artikel aus dem Wissenschaftsportal ScienceDirect sowie Zugriff auf Spezialkollektionen des Verlags im Bereich Life Sciences.

Im Rahmen der Kooperation E-Medien Österreich haben 15 Mitglieder einen neuen Dreijahresvertrag mit Elsevier geschlossen. Viele namhafte wissenschaftlichen Bildungs- und Forschungseinrichtungen Österreichs haben in diesem neuen Rahmenvertrag das Wissenschaftsportal ScienceDirect von Elsevier abonniert. Dazu gehören in Wien die Universität, die Medizinische Universität, die Technische Universität, die Universität für Bodenkultur, die Veterinärmedizinische Universität, die Wirtschaftsuniversität und das Forschungsinstitut für Molekulare Pathologie. Im Bundesland Kärnten sind die Universität Klagenfurt, im Bundesland Oberösterreich die Universität Linz und im Bundesland Salzburg die Universität in der Landeshauptstadt Abonnenten. Im Bundesland Steiermark kommen in dessen Hauptstadt Graz die Universität, sowie die Medizinische und Technische Universität hinzu. Im Bundesland Tirol nutzen die Universität und die Medizinische Universität Innsbruck das Wissenschaftsportal.

Die Elsevier Freedom Collection bietet einigen Einrichtungen der KEMÖ zudem den flexiblen, digitalen Zugriff auf nicht-subskribierte Zeitschriften im Wissenschaftsportal ScienceDirect. Darüber hinaus nutzen neun österreichische Institute und Universitäten die Elsevier Cell Press Fachzeitschriften und Trend Journale im Bereich Life Sciences.

„Seit der Gründung des ersten ScienceDirect-Konsortiums vor zehn Jahren gehört der Online-Bezug von Elsevier-Journalen zum Standard der wissenschaftlichen Bibliotheken Österreichs. Wir haben uns für die Verlängerung von ScienceDirect und die Erweiterung um Cell Press entschieden, da das Wissenschaftsportal und die Fachzeitschriften des Elsevier Verlags in vielen unserer Forschungsgebiete praktisch unverzichtbar sind und optimale Online-Recherchemöglichkeiten für unsere Community bieten“, erklärt hierzu Helmut Hartmann, der die beim Österreichischen Bibliothekenverbund angesiedelte Zentrale Koordinationsstelle der Kooperation E-Medien Österreich leitet und bei der Koordination des Rahmenvertrags zusammen mit seiner Mitarbeiterin Kerstin Stieg federführend war.

„Österreichische Universitäten gehören in ihren Fachbereichen zu den führenden Instituten in Europa. Wir fühlen uns als Wissenschaftsverlag geehrt, ihre täglichen Arbeitsabläufe mit innovativen Informationsprodukten zu unterstützen“, sagt Charles Pallandt, Elsevier Director Sales & Marketing Europe, der sich über den erfolgreichen Ausbau der Zusammenarbeit mit der Kooperation E-Medien Österreich freut. „Die Lizenzverträge für ScienceDirect und Cell Press unterstreichen die Bedeutung unserer Informationsquellen für die fortschrittliche akademische Gemeinschaft in Europa“.

Über die Kooperation E-Medien Österreich (KEMÖ)
Zentrale Aufgabe der Kooperation E-Medien Österreich ist die Intensivierung der Zusammenarbeit von Bibliotheken, Archiv-, Informations- und Forschungseinrichtungen im Bereich der Nutzung von ERessourcen. Angestrebt werden der koordinierte Kauf- und Lizenzerwerb von Datenbanken, elektronischen Zeitschriften, elektronischen Büchern und die koordinierte Administration dieser Ressourcen. Operativ unterstützt wird die KEMÖ von der Österreichischen Bibliothekenverbund und Service GmbH (OBVSG), bei der die Zentrale Koordinationsstelle der KEMÖ angesiedelt ist.
Kooperationspartner sind Universitätsbibliotheken, Fachhochschulbibliotheken, Landesbibliotheken, die Österreichische Nationalbibliothek sowie sonstige öffentliche und private nicht gewinnorientierte Informations-, Forschungs- und Bildungseinrichtungen und Lehrkrankenhäuser. Seit der Gründung der Kooperation E-Medien Österreich am 1. Juli 2005 hat ihre Mitgliederzahl beständig zugenommen und umfasst derzeit 50 Mitgliedseinrichtungen (https://www.konsortien.at/ssl/mitglieder.asp).

Weitere Informationen: www.konsortien.at

Über den Österreichischen Bibliothekenverbund (OBV)
Der Österreichische Bibliothekenverbund (OBV) ist der große nationale Verbund universitärer, wissenschaftlicher und administrativer Bibliotheken des Landes. Über 75 Bibliotheken von 59 Trägerinstitutionen nehmen aktiv durch Online-Katalogisierung an diesem Verbund teil, darunter auch die Österreichische Nationalbibliothek sowie alle bundesstaatlichen Universitätsbibliotheken. Seine im Web zugängliche Datenbank (http://opac.obvsg.at/acc01) bzw. (http://search.obvsg.at/OBV) weist 7 Mio. Titel mit 12,5 Mio. Exemplaren sowie 0,7 Mio. Zeitschriftenbestandsangaben nach.

Über die Verbundzentrale des Österreichischen Bibliothekenverbundes (OBVSG)
Die Österreichische Bibliothekenverbund und Service GmbH (OBVSG) ist die Dienstleistungs- und operative Leitungseinrichtung des Österreichischen Bibliothekenverbundes. Sie stellt eine Vielzahl von Dienstleistungen und IT-Lösungen für das moderne Bibliotheks- und Informationsmanagement zur Verfügung. Durch die Mitarbeit in nationalen und internationalen Gremien beteiligt sich die Verbundzentrale an der Entwicklung und Umsetzung neuer bibliothekarischer Standards. Die Verbundzentrale ist zudem Application Service Provider (APS) für die Implementierung und den Betrieb lokaler Bibliothekssysteme (derzeit 40 Einrichtungen) und bietet in den Bereichen Software-Entwicklung und Systemintegration eigene Produkte an.

Über Elsevier
Elsevier ist ein weltweit führender Verlag für wissenschaftliche, technische und medizinische Informationsprodukte und -dienste. Das Unternehmen arbeitet in Partnerschaft mit internationalen Wissenschaftlern und Gesundheitsexperten, um mehr als 2.000 Zeitschriften einschließlich The Lancet (www.thelancet.com) und Cell (www.cell.com) zu veröffentlichen sowie rund 20.000 Buchtitel, zu denen auch große Referenzwerke von Mosby und Saunders gehören.

Zu den Elsevier Online-Lösungen gehören das Wissenschaftsportal ScienceDirect (www.sciencedirect.com), die weltweit größte bibliografische Datenbank Scopus (www.scopus.com), die neue webbasierte Workflow-Lösung im Bereich synthetische Chemie, Reaxys (www.reaxys.com), die elektronischen Informationsquellen im Gesundheitswesen MD Consult (www.mdconsult.com) und Nursing Consult (www.nursingconsult.com), die dazu beitragen, die Produktivität von Wissenschaft
und Gesundheitswesen zu verbessern, sowie die SciVal Suite (www.scival.com) und MEDai's Pinpoint Review (www.medai.com), die Forschungs-und Gesundheitseinrichtungen dabei unterstützen, ihre Forschungsergebnisse kosteneffizient bereit zu stellen.
Elsevier ist ein weltweit tätiges Unternehmen mit Hauptsitz in Amsterdam (Niederlande).

Elsevier (www.elsevier.com) beschäftigt 7.000 Mitarbeiter weltweit. Das Unternehmen ist Teil der Reed Elsevier Group PLC (www.reedelsevier.com), einem weltweit führenden Verlag und Informationsanbieter, der gemeinsam Reed Elsevier PLC und Reed Elsevier NV gehört. Die Ticker-Symbole sind REN (Euronext Amsterdam), REL (London Stock Exchange), RUK und ENL (New York
Stock Exchange).

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