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Bibliotheksporträt – ERSTE Stiftung Bibliothek

Über Ihre Bibliothek 

Die ERSTE Stiftung Bibliothek ist eine öffentlich zugängliche Spezialbibliothek. Beim Bestandsaufbau orientieren wir uns an den Themen und Projekten der ERSTE Stiftung, die als Haupteigentümerin an der Erste Group eine private Stiftung und als solche gemeinnützig tätig ist. Gegenwärtig umfasst die Bibliothek rund 15.000 multimediale Informationsressourcen zu aktuellen sozioökonomischen und kulturellen Entwicklungen sowie zu politischen Rahmenbedingungen in Mittel-, Ost- und Südosteuropa.  

Zu den inhaltlichen Schwerpunkten zählen zeitgenössische Kunst und Kultur, Queer-, Postkolonial- und Migrationsstudien, Humanökologie und soziale Innovation, Finanzbildung und finanzielles Wohlbefinden, Wirtschaft und Social Finance, politische Entwicklungen (inklusive Ukraine), Medien, Informationskompetenz und KI, Pflegeökonomie und NGO-Management sowie ausgewählte erzählende Literatur aus der Region in deutsch- oder englischsprachigen Übersetzungen. 

Was war für Sie ausschlaggebend für den Beitritt zum OBV? 

Der Beitritt zum OBV war von Anfang an ein Ziel, weshalb wir bereits früh auf MARC21 setzten – in der Erwartung, dass dies das relevante Format im deutschsprachigen Bibliotheksbereich sein würde. Schon in den 2010er Jahren hatten wir wiederholt eine Integration in den Verbund angestrebt, was jedoch bisher nicht umgesetzt werden konnte.  

Unser außergewöhnlicher Bestand in Bereichen wie Konzeptkunst, Finanzwissen und der Region Mittel-, Ost- und Südosteuropa stellt aus unserer Sicht eine Bereicherung der österreichischen Bibliothekslandschaft dar. Zudem schätzen wir die nationale Einbindung und die internationale Sichtbarkeit unseres Bestandes im OBV über den KVK, da wir schon immer zahlreiche internationale Nutzer*innen und Forschende betreuen. 

Was sind die Erwartungen an die Zusammenarbeit im Verbund? 

Für die kommenden Jahre verbinden wir mit der Zusammenarbeit im Verbund insbesondere die Professionalisierung und Vereinheitlichung unserer Erschließung, die Ausweitung der MARC-Aufnahmen (z. B. für Ausstellungskataloge) sowie die zukünftige Implementierung der Fernleihe.

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© Valerie Maltseva