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Verbesserte Funktionalitäten in der Musikalienbearbeitung

Ein spezielles Setup der OBVSG bietet ab sofort für die Katalogisierung von Musikalien die Möglichkeit, Datensätze der Verbunddatenbank über eine Titelkategorie mit der GND zu verlinken. Dadurch kann eine Vielzahl an zusätzlichen Informationen aus der Normdatei für die Recherche aufbereitet werden.  

In der GND (Gemeinsamen Normdatei) werden Werktitel der Musik im deutschen Sprachraum kooperativ verwaltet. Neben Angaben zu Komponist (Name, Lebensdaten) und Titel bzw. Titelverweisungen werden hier vielfältige weitere Informationen strukturiert zur Verfügung gestellt, z.B. Gattungsbegriff, Tonart, Besetzungen (inklusive Anzahl), Zählungen (Opus, Werkverzeichnis) usw.

Mag. Michael Staudinger, Leiter der Universitätsbibliothek der Universität für darstellende Kunst und Musik, begrüßt das neue Setup sehr: "Wir freuen uns, dass nach vielen Jahren und vielen unterschiedlichen Ansätzen mit der Möglichkeit der Verlinkung des GND-Einheitssachtitels nun eine erfolgversprechende Lösung gefunden werden konnte. Damit ist der Startschuss gegeben, die vielfältigen sachlichen Erschließungselemente für die Recherche nutzbar zu machen."

Um die neue Möglichkeit der Musikalienbearbeitung vorzustellen und die damit verbundenen Workflows zu diskutieren, fand am 12. März 2014 an der OBVSG eine Informationsveranstaltung für alle im Verbund tätigen MusikalienerschließerInnen (FormalerschließerInnen) statt. Gleichzeitig erfolgte der Produktionsstart für das neue Setup.

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