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Wissenschaftsministerin Karl besucht OBVSG - neue Suchmaschine präsentiert

Größte Datenbank für wissenschaftliche Literatur in Österreich online

OBVSG-Geschäftsführer Mag. W. Hamedinger mit Wissenschaftsministerin Dr. B. Karl
Foto: Bernhard Noll

Wien, 2.3.2011. - Die größte Datenbank für wissenschaftliche Literatur in Österreich ist online. Wissenschafts- und Forschungsministerin Dr. Beatrix Karl machte sich bei ihrem heutigen Besuch des Österreichischen Bibliothekenverbunds (OBV) selbst ein Bild und ließ sich von Geschäftsführer Mag. Wolfgang Hamedinger die neue Suchmaschine präsentieren, die rund acht Millionen Titel und 500.000 indexierte digitale Dokumente aus über 80 bibliothekarischen Einrichtungen umfasst. „Die neue Suchmaschine bietet einzigartige, benutzerfreundliche Recherche­möglichkeiten und ist damit eine wertvolle Unterstützung für Studie­rende sowie Wissenschafterinnen und Wissenschafter“, so die Ministerin nach der Präsentation. Mag. Hamedinger fügte hinzu: „Dieser herausragende Meilenstein zur Servicierung der wissenschaftlichen Gemeinschaft und interes­sierten Öffentlichkeit ist ein weiteres Ergebnis konstruktiver Zusammenarbeit im Österreichischen Bibliothekenverbund.“

Der Österreichische Bibliothekenverbund bietet mit seiner neu gestalteten Verbundsuchmaschine einen zentralen Einstiegspunkt für die Suche nach wissenschaftlicher Literatur in Österreich (http://search.obvsg.at/OBV). Waren die vielfältigen Bestände bisher auf Einzelsysteme aufgeteilt (Print, E-Journals, E-Books, Hochschulschriften, Inhaltsverzeichnisse etc.), so existiert mit der neuen Suchmaschine eine einheitliche Anlaufstelle zur Recherche in verteilten Ressourcen. Neben den klassischen Metadaten sind auch elektronische Bestände integriert (Volltexte, Inhaltsverzeichnisse, Abstracts, Rezensionen). Die Datenqualität ist aufgrund bibliothekarischer Revision und Anbindung an bibliothekarische Normdatenbanken außergewöhnlich hoch (gerade im Vergleich mit ähnlichen Angeboten wie z.B. Google Scholar). 

Basierend auf einem professionellen Grafik-Design, bietet die Oberfläche der Ver­bund­suchmaschine in übersichtlichem Layout eine intuitive Be­nutzer­­führung (siehe Screenshots unter www.obvsg.at/wir-ueber-uns/presse/). State-of-the-art-Suchmaschinen­tech­no­lo­gie sorgt für einen schnellen Aufbau der Ergebnisliste und sortiert die Treffer standardmäßig nach Relevanz. Buch-Umschlagbilder und Icons für Medientypen (Buch, E-Book, Zeitschrift, E-Journal, Bild, Karte, Audio, Video usw.) helfen bei der raschen Orientierung innerhalb der Treffermenge. Zahlreiche Sortier- und Filtermöglichkeiten erlauben eine umfangreiche Verfeinerung der Such-Anfrage. Im Bereich „Hochschulschriften“ besteht zudem die landesweit einzigartige Möglichkeit, nach österreichischen akademischen Abschlussarbeiten - teilweise bis auf Volltextebene - zu recherchieren (Diplomarbeiten, Dissertationen, Habilitationsschriften u.a.).

Aus der Trefferliste heraus führen Links zu online verfügbaren Inhalten (Volltexte, Inhaltsverzeichnisse, Abstracts) sowie (bei Print-Ausgaben) zu Standorten in wissenschaftlichen Bibliotheken Österreichs. Web-2.0-Funktionalitäten bieten Verknüpfungen zu Google Books, Wikipedia, Twitter, Facebook, MySpace und weiteren Social Media-Diensten. Außerdem können Daten in externe Literaturverwaltungsprogramme exportiert werden. Angemeldete Benutzer haben weiters die Möglichkeit, Suchanfragen zu speichern und sich per E-Mail oder RSS-Feed über die neueste Literatur verständigen zu lassen.

Die neue Suchmaschine ist als konsortiale Dienstleistung implementiert und erlaubt teilnehmenden Einrichtungen den Aufbau eines eigenen Rechercheportals. Dabei stehen vielfältige Möglichkeiten zur Gestaltung des Webauftritts und zur Integration lokaler Daten zur Verfügung.


Über den Bibliothekenverbund:

Der Österreichische Bibliothekenverbund (OBV) ist der große Verbund der wissenschaftlichen und administrativen Bibliotheken Österreichs mit 65 Teilneh­mern, die über 80 Einzelinstitutionen repräsentieren - darunter die Österreichische Nationalbibliothek, die Universitätsbibliotheken, die Pädagogischen Hochschulen, einzelne Ministerien, zahlreiche Fachhochschulen und weitere bedeutende Sammlungen (z.B. Österreichische Akademie der Wissenschaften, AK Wien, MAK, Sigmund Freud Privatstiftung). Die im Web frei zugängliche Datenbank weist 8 Mio. Titel mit 15,2 Mio. Exemplaren sowie 0,7 Mio. Zeitschriftenbestandsangaben nach.

Über die Verbundzentrale des Österreichischen Bibliothekenverbundes:

Die Österreichische Bibliothekenverbund und Service GmbH (OBVSG) ist die Dienstleistungs- und operative Leitungseinrichtung des Österreichischen Bibliothekenverbundes. Daneben ist sie Application Service Provider (ASP) für die  Implementierung und den Betrieb lokaler Bibliothekssysteme (derzeit ca. 40 Einrichtungen) sowie lokaler Suchmaschinenportale (derzeit 10 Einrichtungen). Sie bietet in den Bereichen Software-Entwicklung und Systemintegration eine Reihe eigener Produkte an, die das übrige Dienstleistungsportfolio passend ergänzen.

Rückfragehinweis:

Mag. Peter Klien
Die Österreichische Bibliothekenverbund und Service GmbH
Brünnlbadgasse 17/2a,  A-1090 Wien
t ++43/1/403 51 58-16
f ++43/1/403 51 58-30
@ peter.klien@obvsg.at
w http://www.obvsg.at/wir-ueber-uns/presse/


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