Grundlagen

Allgemeines

Der Österreichische Bibliothekenverbund (OBV) ist der große Verbund der wissenschaftlichen und administrativen Bibliotheken Österreichs mit 68 Teilnehmern, die 87 Einzelinstitutionen repräsentieren - darunter die Österreichische Nationalbibliothek, die Universitätsbibliotheken, die Pädagogischen Hochschulen, einzelne Ministerien, zahlreiche Fachhochschulen und weitere bedeutende Sammlungen (z.B. Österreichische Akademie der Wissenschaften, AK Wien, MAK, Sigmund Freud Privatstiftung). Von weiteren 310 Einrichtungen werden die Zeitschriftenbestände sowie Buchbestände aus einem früheren Gesamtkatalog nachgewiesen. Der Verbund ist offen für die Teilnahme weiterer Einrichtungen.

Umfang

Die Aufnahme des Online-Betriebes erfolgte 1988; seit Anfang 1999 wird verbundweit das integrierte Bibliothekssystem Aleph 500 eingesetzt. Unter diesem System und seit dem Jahr 2004 auch unter seinem Schwesternsystem Alephino werden sowohl die lokalen Online-Kataloge der einzelnen Verbundbibliotheken als auch der Österreichische Verbundkatalog, der von der Verbundzentrale betriebene Gesamtkatalog, frei zugänglich angeboten. Zusätzlich ist seit April 2010 (zunächst in einer Vorab-Version, ab März 2011 dann in der endgültigen Fassung) die Suchmaschine des Österreichischen Bibliothekenverbundes online, die mittlerweile den alten Verbundkatalog abgelöst hat.

Schwerpunktmäßig umfasst der Katalog Literatur ab dem Erscheinungsjahr 1980. Von den meisten Verbundteilnehmern wurde und wird auch ältere Literatur durch Nachbearbeitung einzelner Titel oder im Rahmen größerer Retrokatalogisierungsprojekte erfasst. Zunehmend werden im OPAC auch elektronische Dokumente wie Abstracts oder Inhaltsverzeichnisse nachgewiesen.

Kennzahlen

Der Gesamtkatalog weist ca. 12,4 Mio. Titel mit 22 Mio. Exemplaren sowie 0,8 Mio. Zeitschriftenbestandsangaben nach.
(Stand: Novemer 2016).